Das Albergo Etrusco in Castaneda im Calancatal

Castaneda · Calancatal · Graubünden

Willkommen im Albergo Etrusco

Mitten im Calancatal entsteht ein Ort für Ruhe, Natur und echte Gastfreundschaft.

Während wir die letzten Arbeiten am Albergo abschliessen, widmen wir uns gleichzeitig der Gestaltung unserer Website.

Schon bald findest du hier:

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  • Unser Speiseangebot
  • Veranstaltungen
  • Online-Buchung
  • Aktuelle Neuigkeiten
  • Kontakt und Anreise

Bis dahin freuen wir uns, wenn du unsere Reise bereits jetzt mitverfolgst.

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@Albergo_etrusco

Über uns

Wir möchten kein weiteres Hotel sein. Wir möchten ein Ort sein, an den Menschen gerne zurückkehren.

Ein Haus mit Geschichte

Warum Etrusco? – Ein Name mit Spuren in einer weit zurückliegenden Vergangenheit.

Wer heute durch Castaneda geht, bewegt sich durch einen Ort, dessen Geschichte weit älter ist als seine Häuser. Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass hier bereits vor rund 2'500 Jahren Menschen lebten. Von ihnen geblieben ist ein bedeutendes eisenzeitliches Gräberfeld mit Schmuck, Waffen, Keramik und kostbaren Gefässen.

Die damalige Bevölkerung gehörte zum Kulturraum von Golasecca und wird häufig mit den Lepontiern in Verbindung gebracht. Ihre Lage am südlichen Alpenrand brachte Castaneda schon damals mit unterschiedlichen Welten in Berührung. Durch das Misox verliefen wichtige Verbindungen zwischen Nord und Süd, über die Waren, Menschen und kulturelle Einflüsse ihren Weg über die Alpen fanden. Die Region wurde dadurch zu einem Bindeglied zwischen der etruskischen Welt im Süden und den Gebieten nördlich der Alpen.

Einer der aussergewöhnlichsten Funde aus Castaneda ist eine bronzene Schnabelkanne aus dem späten 5. oder frühen 4. Jahrhundert vor Christus. Auf ihrem Rand befindet sich eine lepontische Inschrift, die heute als das älteste bekannte Schriftzeugnis Graubündens gilt. Ihre genaue Bedeutung ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Ob unser Haus seinen Namen Albergo Etrusco tatsächlich dieser alten Verbindung zur etruskischen Welt verdankt, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen. Der Name war bereits da, als wir das Albergo übernahmen.

Doch vielleicht passt er gerade deshalb so gut zu diesem Ort: Castaneda war schon vor Jahrtausenden ein Platz zwischen Nord und Süd, geprägt von Begegnung und Austausch. Heute möchten wir diese Geschichte auf unsere eigene Weise weitertragen und Menschen aus unterschiedlichen Orten wieder unter einem Dach zusammenbringen.

Und das Albergo? – Ein Familienhaus mit Geschichte

Seit beinahe einem Jahrhundert gehört dieses Haus nun zum Dorf Castaneda. Erbaut im Jahr 1936 als Zuhause einer Grossfamilie mit dreizehn Kindern, entwickelte es sich später unter der Führung der ältesten Tochter Margherita zu einem kleinen Albergo, das für seine herzliche Gastfreundschaft bekannt war.

Mit viel Respekt vor dieser Geschichte durfte das Haus im vergangenen Jahr sorgfältig restauriert werden. Unser Ziel war nie, seinen Charakter zu verändern, sondern ihn für kommende Generationen zu bewahren. Die alten Steinmauern, das sichtbare Gebälk und viele liebevolle Details erzählen noch heute von den Menschen, die hier gelebt und gastiert haben.

Heute beginnt ein neues Kapitel. Das Albergo Etrusco verbindet Geschichte und Gegenwart und möchte erneut ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen, zur Ruhe finden und neue Erinnerungen schaffen.

Ein Ort zum Ankommen

Unser Albergo verfügt über sechs gemütliche Gästezimmer, die den besonderen Charme eines historischen Hauses mit modernem Komfort verbinden. Alle Zimmer sind bewusst schlicht, warm und einladend eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer mit Dusche und WC.

Im Erdgeschoss befindet sich das Herzstück unseres Hauses: die Reception, unsere kleine Bar sowie der Speisesaal. Hier beginnt der Tag mit einem regionalen Frühstück und klingt am Abend oft in geselliger Runde bei einem Glas Wein, einem Spieleabend oder guten Gesprächen aus.

Direkt neben unserem Haus liegt unser erster Gemüsegarten, der mit einem grossen Gemeinschaftstisch und einer Grillstelle zum Verweilen und Zusammensein einlädt. Ein weiterer Gemüsegarten befindet sich nur wenige Gehminuten vom Albergo entfernt. In beiden Gärten bauen wir mit viel Sorgfalt unser eigenes Gemüse und verschiedenste Kräuter an.

Ebenfalls in Fussdistanz bewirtschaften wir vier weitere Parzellen mit zahlreichen Obstbäumen, auf denen unter anderem diese Früchte wachsen:

  • Quitten
  • Äpfel
  • Birnen
  • Zwetschgen
  • Pflaumen
  • Aprikosen
  • Feigen

Ergänzt werden unsere Gärten und Obstparzellen durch zwei eigene Waldstücke mit Kastanienbäumen, die ebenfalls nur wenige Gehminuten vom Haus entfernt liegen.

So entsteht rund um unser Albergo eine kleine Vielfalt aus Gärten, Obstbäumen und Waldflächen, deren Erzeugnisse wir je nach Saison ernten, verwerten und direkt in unsere Küche einfliessen lassen.

Was uns wichtig ist

Für uns bedeutet Gastfreundschaft weit mehr als ein freundlicher Empfang oder ein schön vorbereitetes Zimmer.

Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen entschleunigen können. Einen Ort, an dem Gespräche entstehen, gemeinsam gegessen wird und aus Fremden manchmal Bekannte werden.

Regionalität ist für uns keine Marketingidee, sondern Teil unseres Alltags. Wir arbeiten möglichst mit Produzenten aus der Region zusammen und möchten den Anteil eigener Produkte aus unseren Gärten Jahr für Jahr erweitern.

Dabei glauben wir nicht an Perfektion, sondern an Echtheit. Wir sind ein junges Team, das mit jeder Saison dazulernt und das Albergo Schritt für Schritt weiterentwickelt. Was uns antreibt, ist die Freude am Gastgebersein und der Wunsch, unseren Gästen einen Aufenthalt zu schenken, der lange in Erinnerung bleibt.

Denn am Ende hoffen wir, dass unsere Gäste nicht nur sagen: «Wir hatten ein schönes Zimmer.» Sondern: «… wir haben uns dort willkommen und wohl gefühlt.»

Wer wir sind

Das Team

Das Team des Albergo Etrusco vor dem Haus in Castaneda
Alex, Norbert, Jonas und Valentina vor dem Albergo Etrusco
Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann

Direktor & Betriebsleiter

Jonas ist das Herzstück des Albergo Etrusco und begleitet das Projekt seit seinen Anfängen. Gemeinsam mit Norbert Wismer entstand die Idee, das traditionsreiche Haus wieder mit Leben zu füllen und das Albergo neu zu eröffnen. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung studierte Jonas Betriebswirtschaft an der Berner Fachhochschule. Seine Leidenschaft galt jedoch schon immer der Natur, gutem Essen und dem praktischen Arbeiten. Während eines Freiwilligenjahres auf Bauernhöfen in Süditalien sammelte er wertvolle Erfahrungen rund um Landwirtschaft, Selbstversorgung und nachhaltiges Leben. Diese Zeit prägte seine Vorstellung davon, wie Gastfreundschaft und Regionalität gelebt werden können.

«Ein gutes Albergo entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Menschen, die mit Herz Gastgeber sind.»
Norbert Wismer

Norbert Wismer

Initiator & Mitgründer

Ohne Norbert gäbe es das Albergo Etrusco in seiner heutigen Form nicht. Schon lange bevor die ersten Renovationsarbeiten begannen, hatte er ein Auge auf das historische Haus in Castaneda geworfen. Bereits Jahre zuvor versuchte er, das damalige Albergo zu erwerben. Als sich später erneut die Gelegenheit bot, kaufte er das Haus schliesslich von den ursprünglichen Besitzern ab. Für Norbert war das Albergo von Anfang an mehr als eine gewöhnliche Investition. Ihn faszinierte die Geschichte des Hauses und vor allem die Möglichkeit, einen besonderen Ort zu erhalten, anstatt ihn verschwinden zu lassen. Sein Wunsch war es, das Gebäude sorgfältig zu restaurieren, seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren und es wieder zu dem machen, was es einmal war: ein lebendiges Albergo.

«Dieses Haus trägt so viel Geschichte in sich. Mein Wunsch ist es, seinen Charakter und seine Seele zu bewahren und dafür zu sorgen, dass das Albergo Etrusco auch in Zukunft ein lebendiger Teil von Castaneda bleibt.»
Eric Alexander Egger

Eric Alexander Egger

Front Office Manager & Stellvertretender Betriebsleiter

Alex kam über einen etwas anderen Weg zum Albergo Etrusco. Als langjähriger Freund von Jonas erlebte er mit, wie aus einer ersten Idee Schritt für Schritt ein echtes Projekt wurde. Für ihn war schnell klar, dass er seinen Freund bei dieser Herausforderung nicht alleine lassen wollte und Teil der Entstehung des Albergo Etrusco werden möchte. Durch seine Ausbildung an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern bringt Alex sein Wissen aus der Hotellerie direkt in den Aufbau des Betriebs ein. Doch bevor für ihn Reception, Administration und Gästebetreuung in den Mittelpunkt rückten, tauschte er für mehrere Monate den Schreibtisch gegen Arbeitsschuhe und half aktiv bei der Restaurierung des Hauses mit. Heute kümmert sich Alex vor allem um den Aufbau des Front Office und die organisatorischen Aufgaben rund um die bevorstehende Eröffnung.

«Gäste sollen nicht das Gefühl haben, lediglich ein Zimmer gebucht zu haben, sondern bei Menschen angekommen zu sein, die sich ehrlich über ihren Besuch freuen.»
Valentina Decristophoris

Valentina Decristophoris

Köchin

Valentina wurde 1996 geboren und wuchs im italienischen Teil des Bergell auf. Schon früh entdeckte sie ihre Begeisterung für die Gastronomie und entschied sich für den Besuch einer Hotelfachschule. Dort lernte sie zunächst die verschiedenen Bereiche des Gastbetriebs kennen, bevor sie sich auf die Küche spezialisierte und ihre Ausbildung als Köchin abschloss. Zwei Jahre nach ihrem Abschluss führte sie ihr Weg in die Schweiz, wo sie mit einer Ausbildung zur Metzgerin ihr Wissen rund um Lebensmittel und deren Verarbeitung weiter vertiefte. Heute lebt sie mit ihrem Partner und ihren beiden Kindern im Calancatal. Im Albergo Etrusco möchte Valentina ihre Leidenschaft für Küche, Natur und hochwertige Lebensmittel miteinander verbinden.

«Den eigenen Gemüsegarten zu pflegen, damit jeder Morgen nach Dankbarkeit duftet, ist für mich ein Mantra für Natur und Seele und für all jene, die Ideen, Projekte und Visionen wachsen lassen.»